Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe

Mitten in der süddeutschen Region Hohenlohe, dem Land der Burgen und Schlösser, liegt das Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe. Eingebettet in wunderschöne Landschaft und Natur wird der Aufenthalt in Friedrichsruhe zu einer Erholung für Körper und Geist.



Freitag, 5. November 2010

Von Gänsen, Glühwein und anderen Leckereien


In dieser Woche möchte ich gern mein Lieblingsthema aufgreifen: kulinarische Highlights in der Advents- und Weihnachtszeit.
Glühwein, Maronen und Waffeln gehören bei mir genauso dazu wie selbst gebackene Weihnachtsplätzchen. Es gibt nichts Schöneres, als einen Weihnachtsmarktbesuch mit all diesen Leckereien. Genau in diesen Genuss kommen die Gäste des Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe in der Adventszeit. Denn auch Boris Benecke und sein Küchenteam stecken bereits in den Vorbereitungen… Neben dem Küchenumbau und dem Umzug von der Container-Landschaft zurück in das neue Domizil widmen sie sich den kulinarischen Gaumenfreuden.

Anlässlich der vorweihnachtlichen 40 tägigen Fastenzeit, die am 11. November mit dem Martinstag beginnt, lädt Boris Benecke zu einem traditionellen Martinsgansessen in die Friedrichsruhe ein. Doch wie kommt die Gans zu Ihrem Namen? Den Ursprung findet man im Jahre 316/317, dem Geburtsjahr Martin von Tours. Er zählt heute zu den bekanntesten Heiligen der katholischen Kirche und starb am 8. November 397 in Candes. In einer Lichterprozession wurde sein Leichnam von Candes nach Tours überführt. Deshalb feiern auch viele Kindergärten in dieser Zeit das allseits beliebte „Laternenfest“. Der 11. November ist der Tag der Grablegung und auch gleichzeitig fällt der Namenstag des Heiligen Martin auf dieses Datum. In einer Legende heißt es, dass Martin von Tours seiner Weihung zum Bischoff entfliehen wollte und sich deshalb in einem Gänsestall versteckte. Doch diese schnatterten so laut, dass er doch gefunden und geweiht werden konnte. Ob das stimmt? Glaubhafter erscheint da schon der Ursprung als Lehnspflicht, die aus einer Gans bestand. Da dieser Tag traditionell mit einer Kirmes oder einem Tanzmusikabend gefeiert wurde, bot es sich an die Gans zu einem Festessen zu machen. Genau dieser Tradition möchten auch wir hier gerecht werden und so präsentiert Boris Benecke verschiedene Variationen dieses beliebten Geflügels in 4-Gängen. Ich bin gespannt…
Was gibt es in der Zeit bis zum Weihnachtsfest noch in der Friedrichsruhe zu erleben? - Ein Kochkurs im Zeichen von „Vorweihnachtsfreuden und Schokolade“. Das hört sich für mich nach einer tollen Gelegenheit an, unserem Küchenchef einmal über die Schulter zu schauen. Was wäre denn Weihnachten ohne Schokolade? Für mich undenkbar, schon aus dem Grund, dass immer Platz für ein Dessert gehalten wird. Vielleicht kann ich mir da ja ein paar Tipp’s zum Plätzchen backen abholen, da das meist ein ganzes Wochenende in Anspruch nimmt. Kennen Sie das auch? Man geht voller Elan ans Werk, die Rezepte sind bereits herausgesucht und für das Verzieren der Plätzchen liegt alles parat. Jedoch spätestens nach dem 5. Backblech, das man heiß aus dem Ofen zieht, wird einem bewusst, dass man einfach wieder viel zu viel Teig angerührt hat und sich fleißige Mithelfer zu Recht drücken. Aber wer weiß, vielleicht wird das in diesem Jahr ganz anders. Vorsorglich werde ich mir einen Vorrat an Glühwein zum Ausklang nach getaner Arbeit besorgen, obwohl der ja am Besten auf einem Weihnachtsmarkt schmeckt... In diesem Jahr servieren wir diesen auf unserer Bar-Terrasse. Bei kühlen Temperaturen, eingewickelt in eine warme Decke kommen dann alle Gäste in den Genuss des beliebten Heißgetränks. Und wo findet er seinen Ursprung? Bereits in der Antike findet sich Conditum Paradoxum, der Vorläufer des heutigen Glühweins, wieder. Die Römer wussten, was gut schmeckt. Genau wie unser Küchenchef! In diesem Sinne: Guten Appetit!

www.schlosshotel-friedrichsruhe.de

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