Vor gut einer Woche war es endlich soweit: Ich nahm an dem ersten „Fahrspaß in Friedrichsruhe“ in diesem Jahr teil. Eigentlich stellt man sich dieses Programm ja eher im Frühling oder Sommer vor. Da ist zu erwarten, dass die Straßen frei von Schnee- und Eisglätte sind und die Sonne zeigt sich meist auch. Eigentlich ideale Bedingungen für eine Fahrt durch’s Hohenloher Land.
Doch wir wollten uns diesen Spaß jetzt schon gönnen und beschlos-sen mit 3 Porsche die Region zu erkunden. Das Angebot ist super, denn es kann je nach dem Wunsch des Gastes zusammen gestellt werden. Sehr individuell ging es auch bei uns zu, da wir wenig Zeit und somit nur einen kleinen Teil des Programmes nutzen konnten. Genau vier Stunden hatten wir Zeit, um 3 Streckenetappen zu absolvieren. Im Normalfall wird eine Strecke pro Tag angeboten. Je nach Belieben steht der Besuch eines Automuseums oder eine Werksbesichtigung von Audi, AMG, Porsche oder Mercedes auf dem Programm. Wer in den ultimativen Geschwindigkeitsrausch verfallen möchte, kann natürlich auch eine Einfahrbahn zum Test der Pferdestärken besuchen.
Wir gönnten uns „nur“ drei schnittige Porsche und den Fahrspaß in seiner reinsten Form. Als wir im Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe ankamen erwarteten uns schon unsere Autos: ein Porsche Cayenne S, Panamera 4S und Carrera S. Vor dem historischen Jagd-schloss waren sie geparkt. Jörg Roemer, Leiter der Eventagentur „vocation31“, hatte die Wunschfahrzeuge für uns organisiert und bereitstellen lassen. Nach einer kurzen Fahrzeugübergabe und Einweisung erhielten wir unser Road Book mit detaillierten Beschreibungen für die Fahrtstrecken. Neben der ausführlichen Wegbeschreibung haben sich Herr Roemer und Herr Distel, unser Begleiter an diesem Nachmittag, die Mühe gemacht die einzelnen Schilder zu fotografieren, so dass es nicht schwer war auf dem rechten Weg zu bleiben. Und schon ging es los!Leichter Schneefall hinderte uns nicht daran die Power der Fahrzeuge zu testen. Die erste Etappe führte uns über Niedernhall und Künzelsau nach Langenburg. Diese knapp 40 km lange Strecke schlängelt sich durch’s Hohenloher Land und macht das Motto dieser Region zum Ziel: „In jedem Neschd a Schlouss“. Nach einem kurzen Boxenstopp ging es weiter nach Nitzenhausen, einer bäuerlichen Gemeinde, zu Künzelsau gehörend. Dieser Teilort liegt zwischen Kocher und Jagst in einer Bachsenke. Von etwa 1300 bis 1784 war diese Gemeinde im Besitz des Deutschordens. Diese gut 15 km waren schnell geschafft und es schloss sich (leider) die dritte und letzte Etappe unserer Fahrt an. Zurück ging es über Langenburg auf die A6. Die Abfahrt Kupferzell kam schneller als erwartet und so bogen wir auf die Zielgerade Richtung Friedrichsruhe ein.
Zurück am Hotel gaben wir die Schlüssel zu den Autos nur widerwillig an Herrn Roemer und Herrn Distel zurück. Die Eindrücke begleiteten uns durch den Rest des Abends, während wir ein Menü aus Boris Benecke’s Gourmetwerkstatt genossen.Auch wenn es im Vergleich zum gesamten Programm kurz war, möchten wir dieses Erlebnis nicht missen. Es hat Spaß gemacht und so soll es ja auch sein. Sicherlich werden wir uns das gesamte Paket in der Zukunft gönnen. Vielleicht dann, wenn uns der Frühlingsfahrtwind um die Nasen weht, während wir uns in Cabrios durch’s Land kurven…


0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen